»Die Kehre«

Die Kehre ist eine Zeitschrift, die die Ökologie aus ganzheitlicher Perspektive betrachtet. Das Periodikum leistet einen Beitrag dazu, der aktuell stattfindenden Verengung der Ökologie auf den »Klimaschutz« Einhalt zu gebieten und den Blick dafür zu weiten, worin ihre ursprüngliche Bedeutung liegt: daß sie eine Lehre von der gesamten Umwelt ist, die sowohl Kulturlandschaften, Riten und Brauchtum also auch Haus und Hof (Oikos) als ihren Namensgeber einschließt. 

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»Die Kehre« – Christentum und Ökologie (Heft 16)
Themenheft »Christentum und Ökologie« Beseelte Naturfeinde oder hegende Gärtner mit göttlichem Auftrag? Die Kehre 16 gibt Antworten auf eine alte Kontroverse: Ist das Christentum für die ökologische Krise mitverantwortlich?Das Christentum hat innerhalb der ökologisch denkenden Rechten nicht den besten Leumund. Der Lebensphilosoph Ludwig Klages kann diesbezüglich als exemplarisch gelten mit seiner Rede vom »siegreichen Monotheismus der israelitischen Propheten, denen das erstaunliche Kunststück gelang, zum persönlichen Herrn der gesamten Welt den schrankenlosen Haß auf die Göttlichkeit schlechthin dieser Welt zu erheben«.Das Christentum stellt aus dieser Perspektive den Ausgangspunkt des Fortschrittsdenkens dar, das die Wahrnehmung der Geschichte als Zyklus verdrängte und damit dem rücksichtslosen Raubbau an der Natur den Weg ebnete. Für den Altmeister der Nouvelle Droite, Alain de Benoist, steht es außer Frage, daß das Christentum einen Keil zwischen Mensch und Tier getrieben habe, wie er sowohl in seinem Artikel als auch im Interview in dieser Ausgabe betont.Gleichwohl bringen der junge katholische Publizist Moritz Scholtysik und der zur Orthodoxie konvertierte Engländer Paul Kingsnorth mit ihren Artikeln »Göttliche Schöpfung und christliche Verantwortung« und »Die Wilden Heiligen« gewichtige Argumente für die ökologischen Grundierungen des christlichen Denkens in unserem Heft vor.Fällen Sie selbst ein Urteil und lesen Sie unsere Ausgabe!Beiträge u.a.: Moritz ScholtysikGöttliche Schöpfung und christliche VerantwortungAlain de BenoistDer Platz des Menschen in der NaturPaul KingsnorthDie Wilden HeiligenReinhard Falter Weltflucht und Säkularisierung – die christlichen Wurzeln der NaturzerstörungNils WegnerBiegsame Konservative

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»Die Kehre« – Überwucherungen III (Heft 15)
Offenes Heft »Überwucherungen (III)« Das jährlich erscheinende offene Heft, die »Überwucherungen« – diesmal mit hochkarätigen Beiträgen von Martin Sellner und Guillaume Travers sowie einem Interview mit dem linken Vordenker Wolfgang Streeck. Das dritte offene Heft hebt den politischen Schnittpunkt hervor, an dem links und rechts nicht immer eindeutig voneinander getrennt werden können: Dort, wo solide Formen dem Flüssigen vorgezogen werden. Der in der Ausgabe portraitierte Liedermacher Gerhard Gundermann stellte bereits in den 1990er Jahren fest, daß »es künftig Fronten geben [wird], bei denen Kapital und Gewerkschaften auf der einen Seite stehen – gegen die vereinte konservative und alternative Politik«. In unserer 15. Ausgabe zeigen wir diese Fronten auf. Beiträge u.a.: Martin Sellner Heidegger vs. Descartes Felix Ansorg Gerhard Gundermann Wolfgang Streeck Im Interview Guillaume Travers Der Große Austausch der Natur  Nils Wegner Der morbide Anhauch

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»Die Kehre« – Kulturlandschaft (Heft 14)
Themenheft »Kulturlandschaft«Ist allein urwüchsige Wildnis schützenswert, wie sie nur noch in ganz kleinen Flecken existiert, zum Beispiel im polnischen Białowieża-Nationalpark an der Grenze zu Weißrußland? Oder ist auch die vom Menschen geformte Landschaft ökologisch wertvoll, allen voran die althergebrachten Kulturlandschaften, und ihre Bewahrung daher von naturschützerischem Interesse?Gerade bei der Definition dessen, was »natürlich«, was »kulturell« und was »schützenswert« ist, trennt sich im Naturschutz die Spreu vom Weizen. Für uns in der Kehre war immer klar, daß das Kulturelle – in seiner ökologischen Form: die »Kulturlandschaft« – Teil des Natürlichen ist. Entscheidend dabei ist, wie dem Gestaltenden der Sinn steht. Unsere 14. Ausgabe steht ganz im Zeichen dieser Grundüberzeugung.Beiträge u.a.:  Jonas SchickMensch und NaturReinhard FalterPrägende LandschaftenErik LehnertÖkofaschist Rudolf Bahro? (III)Jörg DittusPaul Schultze-NaumburgZacharias SchalleyRechte Landwirtschaftspolitik

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»Die Kehre« – Konservative Ökologie (Heft 13)
Themenheft »Konservative Ökologie«Eine hadernde Position, aber auch der unmittelbare Wille mancher konservativen Kreise zur Anbiederung an die vernutzende Kräftemobilisierung des Fortschritts führten zur Entfremdung eines zuvor unweigerlich aufeinander bezogenen Paars: Konservatismus und Ökologie trennten sich.Was seit dem Auftreten der ökologischen Negativfolgen der Industrialisierung fest zusammengehörte, verlor sich aus den Augen. Wer aus dieser Perspektive auf eine konservative Ökologie schaut, der ist Zeuge einer Verlustgeschichte. Die Wahl am Scheideweg führte in die Sackgasse. Doch wie Friedrich Jünger 1971 richtig festhielt: »Auch die Sackgasse ist ein Weg, und die Umkehr auf ihr ist auch einer.« Konservative Ökologie, das bedeutet: Bewahrung der Substanz. Und selten waren der Substanzverlust und die Not seiner Aufhaltung größer als heute.Beiträge u.a.: Michael Beleites Konservative ÖkologieReinhard FalterLudwig Klages – natürliche AusgleichsbewegungenErik Lehnert Ökofaschist Rudolf Bahro? (II)Jörg Dittus Konservativer Kitsch

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»Die Kehre« – Ökofaschismus (Heft 12)
Themenheft »Ökofaschismus«Nach drei Jahrgängen kristallisiert sich eine Tradition heraus: Jede der Kehre-Ausgaben zum Ende eines Jahres beschäftigt sich mit »heißen Eisen«.  Diesmal widmen wir uns dem Kampfbegriff »Ökofaschismus«. Was steckt dahinter? Hat er überhaupt Substanz? Gibt es Ökofaschisten und wäre der »Ökofaschismus« ein erstrebenswertes Amalgam aus rechter Revolutionsdynamik und Ökologie? Oder ist der »Ökofaschismus« unbrauchbar für rechte Ökologie?All diesen Fragen sind wir in der 12. Ausgabe der Zeitschrift für Naturschutz auf den Grund gegangen.Beiträge u.a.:Benedikt Kaiser»Ökofaschisten« sind immer die anderenJonas SchickEntvölkerungErik LehnertÖkofaschist Rudolf Bahro? (I)Andreas KarstenBraune Wälder

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»Die Kehre« – Überwucherungen II (Heft 11)
In den »Überwucherungen (II)« haben wir auch in diesem Jahr wieder all die Artikel gesammelt, die nicht so recht in die Themenhefte passen wollten, aber ohne Zweifel in die Printausgabe gehören.Unter anderem wirft der Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser ein Schlaglicht auf die vergessenen ökologischen Positionen der frühen Neuen Rechten in Deutschland, Armin Fröhlich unterzieht die chinesische Umweltpolitik einer kritischen Prüfung, Martin Sellner sieht im Transhumanismus die Endstufe der Abkopplung von der Natur und Nils Wegner beleuchtet eine der wohl kontroversesten Persönlichkeiten des ökologischen Widerstands, Theodore »Ted« Kaczynski.Beiträge u.a.:Benedikt KaiserNeue Rechte und ÖkologieMartin Sellner Die Überwindung der NaturNils WegnerTheodore »Ted« John Kaczynski

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»Die Kehre« – Nahrung (Heft 10)
Die Kehre hat eine Wegmarke erreicht: zehn Ausgaben. Mit der Kehre 10 haben wir uns an die Grundlage des organischen Lebens auf der Erde herangewagt, die Nahrung. Als wesentlicher Teil der Subsistenz, der menschlichen Existenzgrundlage, kreiste um sie die erste wahrgenommene ökologische Krise Europas: Wie die wachsende Bevölkerung in der einsetzenden Industrialisierung ernähren? Kann der Boden die benötigte Nahrung überhaupt bereitstellen?Nachgelagert zur Diskussion um die Subsistenz, begann eine Diskussion um die sozioökologischen Folgen der Umwälzung: Die einsetzende Flurbereinigung führte zu einem Rückgang der Artenvielfalt, Pestizide machen den ländlichen Ökosystemen zu schaffen – alles für die Nahrungssicherheit von Millionen und Milliarden. In der Kehre 10 lesen Sie von überlasteten Böden und ungesunden Lebensmitteln, aber auch von gegenläufigen Entwicklungen wie der Rückkehr der Wälder in Europa.

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»Die Kehre« – Ressourcenknappheit? (Heft 09)
War das 50jährige Jubiläum des Club-of-Rome-Berichts Grenzen des Wachstums der eigentliche Anlaß, in der Kehre 9 der Frage nachzugehen, ob den Industrie- und Konsumgesellschaften die Ressourcen ausgehen und somit die natürlichen Grenzen des Wachstums erreicht werden, hat der Angriff Rußlands auf die Ukraine dieser Frage eine neue Dringlichkeit beschert. Es zeigt sich, daß wir auch 50 Jahre, nachdem die Grenzen des Wachstums veröffentlicht wurden, kein bißchen weniger von Öl, Gas und Kohle abhängig sind als damals. Die neue Kehre verdeutlicht: Die Industrie- und Konsumgesellschaften westlicher Provenienz sind von einem feinaustarierten globalen Rohstoffluß abhängig. Wird dieser signifikant gestört, gerät die globale Ökonomie ins Schlingern. Die Gewährleistung des (Waren-)Überflusses stößt an seine Grenzen: Es droht Mangel, und das nicht nur im Westen, sondern bspw. durch den Ausfall landwirtschaftlicher Erzeugnisse auf eine die Subsistenz bedrohende Weise auch in Afrika. Was als unverrückbar erscheint – die monolithische Dominanz des Westens –, bekommt Risse und zeigt sich instabiler als es vordergründig den Anschein erweckt.Beiträge u.a.:Jonas SchickVom Überfluss zur RessourcenknappheitDave Goulson im GesprächDas Summen in der WieseJohannes K. PoensgenWo liegen die Grenzen der Natur?

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»Die Kehre« – Massengesellschaft (Heft 08)
Die Kehre Nr. 8 steht ganz im Zeichen der konservativen Kritik an der Massengesellschaft. Während der linke »Natur- und Umweltschutz […] der Mär von der Überbevölkerung […] die Erzählung von sozialer Gerechtigkeit durch […] Umverteilung entgegenstellt«, also die ökologischen Probleme in Fortführung seiner ökonomischen Konzepte als eine Frage »gerechter« Verteilung von Gütern betrachtet, war die Masse für den Konservatismus Ausgangspunkt sowohl ökologischer Verheerung als auch sozialer Verelendung. Der Ethologe Konrad Lorenz ordnete in seiner konservativen Kulturkritik Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit die Überbevölkerung als Ausgangsproblem allen anderen Todsünden über; Herbert Gruhl sah in jedem arbeitenden Menschen in der Massengesellschaft einen »Umweltschädling«, der der Natur um so mehr schade, je produktiver er arbeite, und der von Andreas Karsten im Leitartikel für dieses Heft angeführte Götz Kubitschek konstatierte in der Sezession 24: »Massenkonsum und freier Warenaustausch: Das sind die zwei Gegenspieler jeder Nachhaltigkeit und jeder Ökologie.« Beiträge u.a.:Andreas KarstenNaturkatastrophe MenschVolker MohrBaukultur und MasseGernot SchmidtMassenkonsum

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»Die Kehre« – Überwucherungen I (Heft 06)
Unser erstes offenes Heft! Unter dem Titel »Überwucherungen« versammeln sich verschiedenste Texte, die die Umweltkrise aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Jörg Seidel schreibt zum Vegetarismus, Jörg Dittus über Fachwerk, Carlo Clemens über konservative Baupolitik und Björn Höcke, AfD-Fraktionsvorsitzender in Thüringen, stellt sich unseren Fragen.Alles in allem bringt die vorliegende Ausgabe die ganze Breite konservativer Blickwinkel auf die Ökologie zur Geltung und verdeutlicht, daß angesichts des Endes der Harmonie, des liberalen Glaubens an eine natürliche, harmonische und gleichgewichtige Ordnung und der daraus folgenden Annahme einer quasi unverwüstlichen Natur es der Rechten obliegt, den Entwurf einer ökologischen Neuordnung zu erarbeiten und die Paradoxa linker und liberaler Umweltpolitik, die Unvereinbarkeit progressistischer Gesellschaftsordnungen mit der notwendigen Verringerung der gesellschaftlichen Stoffumsätze, aufzulösen.Beiträge u.a.:Jörg SeidelWarum ich kein Vegetarier binJonas SchickAm Ende der Harmonie (I)Interview mit Björn Höcke

7,00 €*